Jörg Schaaf



   Jörg Schaaf beschäftigt sich bereits seit seinem 14ten Lebensjahr intensiv mit Synthesizern. Neben dem rein musikalischen Interesse neue Ausdrucksformen und Klangräume für seine Musik zu erschliessen, galt sein Augenmerk immer auch der technischen Entwicklung der Musikelektronik. Aufgrund seiner intensiven Beschäftigung und Erfahrung, ist er immer wieder als Sound-Designer mit verschiedensten Projekten betraut. Bei seiner Arbeit in einem Synthesizer-Unternehmen konnte er sein Wissen ganz der Entwicklung neuer Synthesizer und Drumcomputer widmen.

Im Jahre 1994 traf er Klaus Schulze aufgrund seiner Arbeit. Bei der Einrichtung von neuer Hardware im Oldau-Musikstudio lernte man sich auch musikalisch kennen und schätzen. So entstanden nach und nach einige Gemeinschafts-Produktionen, bei denen jeder dem anderen genau so viel Freiheit einräumte, dass er seine individuellen Ausdrucksformen entfalten konnte und trotzdem so weit auf den anderen zuging, dass ein homogenes Gesamtwerk entstehen konnte.

1999 erschien dann die erste Soloproduktion von Jörg Schaaf. Seine Musik zeigt seine emotionale Seite. Der technische Background hilft ihm dabei, sich in beliebiger Richtung in dem Klangraum zu bewegen und so in einer sehr bildhaften und musikalischen Sprache seine Stimmungen zu transportieren. Seine Kompositionen leben von den musikalischen und klanglichen Gegensätzen, die er genau so intensiv erfahren lässt, wie die Emotionen, die er auf diese Weise transportiert.


Discografie Label Erscheinungsjahr
 
Soloalbum
Sonar eXperience Ninetysix-sounds 1999
 
Alben mit Klaus Schulze
Wahnfried - Trance Appeal Metronome 1995
Klaus Schulze -Dosburg Online Eye of the storm/WEA 1998
Klaus Schulze - Jubilee Edt. CD 1 Manikin 1998
 
Tradition und Vision
Wahnfried -
Contemporary Works
Local Scanning
Rainhorse 2000
 
Remixes
Klaus Schulze - Are you sequenced?
SQ3 (unter “subsonic affair")
Eye of the storm/WEA 1996
Klaus Schulze - Voices in the dark

EXTRACT (unter “subsonic affair")
Eye of the storm/WEA 1996